Winterfest zum Winterfest 2.0

Die Carports sind nun offiziell wetterdicht- Fenster und Türen wurden zwar mit einer Woche Verspätung geliefert, doch das Einbauen an sich nahm nicht viel Zeit in Anspruch- und so sind beide Carports fest verschliessbar und wetterdicht. Sogar die Tür- und Fensterlaibungen wurden schon angepasst.

Mittlerweile wurden im Carport der kleinen Hütte auch Eichendielen verlegt und Spatzenbretter eingepasst, nächste Aufgabe ist hier die Elektrifizierung.

Das Carport der großen Hütte wurde bereits um einen Arbeitstisch bereichert. So kann nun allmählich sämtliches Arbeitsmaterial aus der Hütte (und aus "Adolf"...) ins Carport umgesiedelt werden. Ziel ist, demnächst das nächste große Projekt zu starten: das grosse Schlaf-/Wohnzimmer im OG der Waldschrat-Hütte soll in Angriff genommen werden, bisher diente es lediglich als Lagertätte / Arbeitsraum.

 

Hüttenreport KW 48

In der Hütte Honigmond wurde die letzte Chance vor Wintereinbruch genutzt, um am Haus nötige Aussenarbeiten zu vollenden: die 20cm breiten und 4 cm dicken Lärchenbretter für die Balkonbrüstung wurden zurecht gesägt und Aussparungen hinein gebeitelt. Diese Aussparungen sind nötig, um die Brüstung auf die Verbindungsstücke der Pfosten schrauben zu können. Damit ist der Balkon nun offiziell gebrauchsfähig!

Nachdem auch endlich Aussenlampen angebracht wurden, sieht die Hütte Honigmond nun - wie auch Hütte Waldschrat- von Aussen finalisiert aus. Auch wenn die Liste der ausstehenden Arbeiten schier unendlich scheint!

 

Ansonsten richtet sich sämtliche Arbeitsenergie auf die Carports, um möglichst schnell Winterdichtigkeit herzustellen. Fenster und Türen werden (hoffentlich) nächste Woche geliefert. Zur Überbrückung wurden Planen vor die Öffnungen gespannt.

Im Carport des Waldschrats geht es flott voran: die Bodendämmung und die Eichendielen sind bereits verlegt und eine Basisbeleuchtung ist installiert (Fotos folgen).

Das Honigmond-Carport wurde nun auch in den Giebeldreiecken mit Stülpschalung verschlossen. Es müssen lediglich noch die Spatzenbretter eingepasst werden, um komplett vor dem drohenden Winter abgeschottet zu sein...es geht voran...

 

Wettlauf mit Herrn Winter

Die erste Schneedecke des Jahres ist schon längst weggetaut. Danach sorgte tagelang eine stabile Inversionswetterlage für allerfeinstes Spätherbstwetter. Doch klar ist: Die wertvollen Arbeitstage sind gezählt - und so versuchen alle Bewohner des Mikrokosmos` Königskrug noch schnell "ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen": Werden es die Holztransporter schaffen, die immense Harvesterernte der letzten Tage rechtzeitig aus dem Wald zu bringen? Wird die Straße für die Strom- und Wasserleitung noch vollständig aufgebaggert - und vor allen Dingen auch wieder rechtzeitig zugeschüttet und verdichtet? Werden es die Nachbarn zur Rechten schaffen, ihre Garage fertig zu stellen, bzw. ihre Fassade winterdicht zu bekommen? Und vor allen Dingen: Werden es die Blockhüttler schaffen, ihre Carports noch vor dem Winter zu vollenden?

Klare Antwort: Mal sehen...

In jedem Fall sind wir auf einem guten Weg. Die Stülpschalung ist fast komplett verarbeitet. Die Schuppen sind zumindest schon einmal mit einem Blindboden versehen. Die Holzdachrinnen sind montiert und haben ihre erste Taufe bereits überstanden. Und vor allen Dingen ist ausreichend Holz vor den Hütten aufgeschichtet.

Was bleibt noch zu tun? In erster Linie warten wir auf die bestellten Türen und Fenster, um die Kammern wetterfest zu bekommen. Dielen für den Fußboden haben wir am letzten Wochenende vom Sägewerk unseres Vertrauens importiert. Diese sollten schnell zu verlegen sein. Dann folgt noch die Elektroinstallation und in der Honigmonddependance die Wanddämmung und die Innenvertäfelung.

Ambitioniertes Programm, aber dennoch schaffbar, oder?


Stülpen an

Nach dem Schindeln der Dächer ist vor dem Ausbau des zukünftigen Geräteraums: möglichst schnell muss der Raum wetterfest sein, denn schon diese Woche soll es in Höhen über 600mNN zum ersten Mal schneien- da ist Königskrug auf jeden Fall dabei!

So wurde in den Carports beider Hütten ein Holzständerwerk errichtet. Die äußere Schalung besteht aus einer Lärchen-Stülp-Schalung. Und diese ist auch schon zum grössten Teil angebracht worden.

Wichtig war uns, die Wetterseite dicht zu bekommen, um Regen und Schnee abzuhalten.

Neue Nachbarn sind auf dem Grundstück eingezogen: ein Hermelin-Paar hat das steinerne Hochbeet der Hütte Honigmond für sich entdeckt. Zu unserer Freude lassen sie sich auch nicht stören, wenn wir unmittelbar in der Nähe sind.

Röhrlinge

Die kleine Hütte hat die Abwesenheit von Waldschrat und Waldschrätin genutzt und ist bei den Arbeiten am Carport gleichauf: das Wetter war dieses Wochenende wieder freundlicher- so konnte hier das Dach endlich fertig geschindelt werden! Eine Arbeit, die zwar Spass machte, aber doch komplette Tage in Anspruch nahm...

Besonders schön sind momentan die Feierabende und -nächte im Oberharz: die Hirschbrunft hat begonnen und es ist beeindruckend, dem Röhren der Lokalmatadoren zu lauschen, während man es sich auf dem Balkon gemütlich macht. Die Hirsche scheuen dabei die Nähe der Hütten überhaupt nicht, und so kann es kommen, dass sie sich direkt gegenüber der Hütte im Wald aufhalten und dort ihre Show abliefern!

 

Hüttenreport KW 39

Das Thema der Woche: Schindeldächer!

Das Verlegen der Schindeln erfolgt auf die Unterlattung, die von der Zimmerei Sucker bei Errichtung der Carports aufs Dach gebracht worden war. Die Schindeln werden dreilagig verlegt. Jede Holzschindel bekommt zwei Nägel. Als Einschlaghilfe nutzen wir einen Druckluftnagler- das verkürzt die Arbeit erheblich!

Der Waldschrat hat beim Carport vorgelegt: das Dach ist seit einer Woche fertig geschindelt. Sogar das aufwendige Verlegen des Rollgebindes auf dem First ist finalisiert.

Auch der zukünftige Geräteraum nimmt Form an: nachdem an den Aussenseiten ein Mäusegitter mühselig bis in 30 cm Tiefe eingebuddelt wurde, konnten die Schwellenbalken bereits eingehängt werden. Auf diesen wird später mal der Bodenaufbau erfolgen.

Hütte Honigmond muss nun nachlegen, doch das Aprilwetter im September behindert die Arbeiten auf dem Dach erheblich- wir müssen auf Regenpausen hoffen, die so lang sind, dass das Dach etwas antrocknen kann. Ansonsten ist es einfach zu glitschig, um oben zu arbeiten...immerhin haben wir trotz der vielen Unterbrechungen etwa 2/3 der Schindeln aufs Dach gebracht.

Dafür haben wir beim Geräteraum fast gleichgezogen: auch hier wurden die Mäuse ausgesperrt und die Schwellbalken hängen.

 

Schindelanfall

Die Carports... die Fundamente sind zwar betoniert, nutzbar sind sie trotzdem nicht- große Mengen an Material versperren die Zufahrten: palettenweise Holzschindeln und massenhaft Lärchenbretter für die vorgesehen Stülpschalung. Deshalb kann es im Moment nur ein Thema geben: die Schindeln müssen möglichst schnell aufs Dach und die Stülpschalung soll flott an die Wände...

Um die Kombination Stülpschalung und Schindeldach zu üben, gab es für die Bauarbeiter der kleinen Hütte ein geeignetes Übungsobjekt- hier wurde das provisorische Holzlager winterfest gemacht und die Mischung ist wirklich überzeugend - wir sind sicher, dass diese Art der Verschalung auch an den Carports so einiges hermachen wird.

Als kleines Herzensprojekt konnte nun auch bei der kleinen Hütte der Balkon weiter gebaut werden, hier fehlen nur noch die Abschlussbretter, aber der etwas skurrile Anblick des "halben" Balkons ist endlich vorbei!

 

 

 

Ton Steine Scherben

Eine harte Woche liegt hinter der Bauherren-Truppe...die Carports standen auf der Agenda! Alle vorbereitenden Arbeiten hatten wir uns sportlich selbst vorgenommen und es bahnte sich ein fürchterlich anstrengendes Wochenende an: bei subtropischen Temperaturen begannen wir, mit einem Zwei-Mann- Erdbohrer die Punktfundamente auszuheben. Massen von zerschlagenen alten Ziegeln, einige dicke Steine und eine widerstandsfähige alte Wurzel lagen in der Tiefe und erschwerten das Bohren beträchtlich, doch nach und nach kämpften wir uns durch den Schutt: am Ende hatten wir uns erfolgreich 16 Mal bis in 80 cm Tiefe gebohrt und gegraben!

 

Es sollten aber auch noch Geländearbeiten folgen: das abfallende Gelände musste teils abgetragen, teils aufgeschüttet und nivelliert werden- relativ spontan orderten wir noch am Freitag Nachmittag das entsprechende Mineralgemisch und bekamen es erstaunlicherweise innerhalb kürzester Zeit geliefert!

Um die Massen zu bewegen, musste wieder schweres Gerät her: ein Minibagger und ein Minitransporter waren die tiefgreifende Unterstützung am Samstag und Sonntag. Gefühlt unendliche Mengen an Erde mussten abtransportiert werden, bevor wir das Mineralgemisch ausgleichend verteilen konnten. Mit der Rüttelplatte des Nachbarn verdichteten wir die ganze Chose- und überliessen das Gelände der Zimmerei unseres Vertrauens. Firma Sucker hatte damals die Häuser aufgebaut- wir wussten uns deshalb gut aufgehoben und wurden nicht enttäuscht: innerhalb von zwei Tagen war das Grundgerüst der beiden Carports errichtet. Die schweren Holzkonstrukte mussten mit purer Manneskraft aufgerichtet werden, da der Einsatz des Krans durch die Stromleitung verhindert wurde...

 

 

unser Balkon soll schöner werden

Während Villarriba noch sein waldseitiges Giebeldreieck und seine letzte Fensterlaibung feiert, ist in Villabajo schon ein wunderschöner Balkon entstanden...

 

Honigmond kann wieder frei atmen! Das Gerüst ist abgebaut und der Blick geht über die wilde Margeritenwiese hin zur Süd-West-Seite des Hauses. Fragen bleiben indes: Ist das Transpirationsproblem abschließend gelöst? Werden die Fake-Schalungsbretter irgendwann den Verwitterungston des Vollblocks erreichen? Werden die Honigmonde es jemals schaffen, ihre Außenleuchten anzubringen?

 

Andere Himmelsrichtung - andere Thematik: Im Nord-Osten des Waldschrats wurde der provisorische Balkon abgebaut und durch ein handwerklich überaus anspruchsvolles Lärchen-Konstrukt ersetzt. Eigentlich sprechen die Bilder für sich. Aber für die technisch interessierten Leser soll der Aufbauprozess in kurzen Zügen erläutert werden:

Die 14 x 14cm starken Kanthölzer bekamen unterwärts eine Edelstahlhülse eingearbeitet. In diese wurde eine Gewindestange eingeschraubt und jene dann unter Zuhilfenahme von Hutmuttern auf dem Balkonboden fixiert. Jetzt wurde es heikel! In die Kanthölzer wurden für die Querriegel Aussparungen geforstnert und dann filigran ausgebeitelt. Die Querriegel erhielten ihrerseits einen passgenauen Zapfen. Hohe Handwerkskunst! Nun musste alles ineinandergesteckt, ausgelotet und verschraubt werden. Da die Setzung der Häuser immer noch nicht abgeschlossen ist (Laut Blockhaus-Knigge müssen wir noch ein Jahr warten...), erfolgte die hausseitige Fixierung in Gleitbauweise. Zu guter Letzt kam als Sahnestückchen noch das Brüstungsbrett hinzu: 22 cm Tiefe und 5 cm Stärke wirkten auf dem Abbundplatz fast noch ein wenig überdimensioniert. Doch nach der Endmontage muss man konstatieren: Stärke und Format sind absolut stimmig.

 

Zuletzt noch ein kurzer Bericht von der Rotwild-Front: Die Gartenflächen sind voll mit Losung und ein nicht unerheblicher Teil der Neuanpflanzungen ihrer zarten Triebe beraubt. Doch bei den Harzhütten-de-Luchs gilt stets: "Hier bin ich Hirsch - hier darf ich`s sein..."

last but not least

An der Hütte Honigmond wurde nachgelegt: Ein allerletztes Mal hieß das Thema "Giebeldreieck". Es wurde abgeklebt, gedämmt, mit Folie bespannt und die Stöße zur Sicherheit nochmals abgeklebt. Daraufhin konnten die Schalungsbretter in Stammoptik aufbereitet und nach und nach ans Giebeldreieck angepasst werden.

Leider reichte die Zeit nicht aus, um auch noch die Aussenlaibung für das Waldfenster fest einzubauen. Die entsprechenden Lärchenbretter - ziemlich krumme Gesellen - sind aber schon fest verkeilt und werden so noch ein wenig "erzogen". Jetzt fehlt noch das Abkleben des Fensters, das Zusammenbauen der Laibung und letztendlich das Verschrauben am Haus. Dieses wird in der kommenden Woche erledigt.

Dann kann das Gerüst entfernt und das Gesamtergebnis begutachtet werden.


Auch im Inneren der Honigmond-Hütte haben wir weiter verschönert: Handgeschmiedete Gardinenstangen wurden ans Waldfenster, die Balkontür im OG und die Terrassentür im EG angebracht und sogleich mit Gardinen ausgestattet. Eine handgeschmiedete Kamingarnitur wurde im selben Zuge angeschafft, konnte leider aber noch ausprobiert werden, da wir uns momentan im heizfreien Monat befinden...


Ihren zeitlichen Vorsprung nutzten die Waldschrats, um den Holzunterstand voll zu verschindeln, Stirnbretter anzubringen und so den letzten Schliff zu geben. Jetzt kündigt sich ein weiteres Großprojekt an: Das bestellte Lärchenholz für die Balkone war fertig und konnte abgeholt werden. An diesem Wochenende wurde dann mit dem Pilotbalkon begonnen. Bei Redaktionsschluss lagen jedoch noch keine Informationen über den Fortschritt der Arbeiten vor...

Giebeldreieck reloaded

Das Thema "Giebeldreieck" wurde vom Waldschrat aufgenommen und übers Pfingstwochende erfolgreich umgesetzt: er hobelte und schliff Fichtenbretter in Stammoptik zurecht, passte diese dabei dem Giebeldreieck nach und nach an. Das frische Holz des Giebeldreiecks ist natürlich viel heller als das des restlichen Hauses, doch wir hoffen auf schnelles Nachdunkeln. Hütte Waldschrat ist nun waldseitig fertig- und sieht wirklich sehr schön aus, wie wir finden!

Als Nächstes ist Hütte Honigmond am Zug- in einem Kraftakt wurden die Holztürme umgetragen, an der kleinen Hütte wieder aufgerichtet und zum Gerüst verbunden. Hier stehen nun alle Arbeiten am Giebeldreieck an, wobei wir natürlich ein besonderes Augenmerk aufs Abdichten legen müssen- schliesslich waren hier im Winter feuchte Stellen durch Kondensation entstanden, was damals bereits zu Abdichtungsarbeiten im Inneren geführt hatte...

Waldschrat und Waldschrätin nutzten die Gelegenheit, ihre vom Gerüst befreite Sonnenterasse endlich wieder wohnlich herzurichten!



Update KW 21

Hütte Waldschrat ist der place-to-be in dieser Woche: an allen Ecken und Enden kann gearbeitet werden!

Am Wochenende wurde das Holzgerüst in voller Breite aufgerichtet, so dass nun die waldseitigen Fenster vollendet werden können: den Ausschnitt gerade schleifen, mit Dichtbändern wetterfest machen und die Aussenlaibung herstellen und anpassen. Gleichzeitig wurde damit begonnen, das Giebeldreieck mit Brettern aus Fichtenholz zu verkleiden. Abgedichtet und gedämmt war es ja schon, nun geht es auch auf der Waldseite darum, die Stammoptik bis unters Dach aufzunehmen.

Da die Lärchenschindeln auch schon geliefert wurden, kann der muntere Waldschrat sich von der Arbeit in luftiger Höhe beim verschindeln des Holzunterstands erholen...

 

 

Hütten-Allerlei

Hier der aktuelle Hütten-Report! Die letzten Wochen wurde eher im Verborgenen gearbeitet. Hauptthema waren die Badezimmer- sowohl in der großen als auch in der kleinen Hütte wurden Waschbecken angeschlossen und Waschtische erschaffen. Eyecatcher im Waldschratbad ist ein dicker Eichenast, der nicht nur Halt nach weinseligen Hüttenabenden geben wird, sondern auch als Handtuchhalter dienen soll. In der Summe kann man sagen, dass in beiden Hütten die Badezimmer voll funktionsfähig sind, wenn auch noch die Finalisierungsarbeiten ausstehen.

Langsam wird das Wetter im Oberharz freundlicher- und so wird auch wieder im Aussenbereich gearbeitet: die Hütte Waldschrat bekam den ersten offiziellen Holzunterstand, der schon gefüllt wurde und in der nächsten Zeit mit Holzschindeln verschalt wird.

Auch das Giebeldreieck wartet auf Verschalung- es wurde bereits gedämmt und mit Folie überzogen, in den nächsten Tagen werden die Schalungsbretter angepasst.

Das Team der Hütte Honigmond verlegte sich derweil auf die Strukturierung des Aussengeländes: in mühevoller Kleinarbeit wurden Steine herbeigeschafft und ein Hochbeet erbaut, welches zugleich als Sitzgelegenheit für Sonnenanbeter dient.

 

TimberTwinTowers

Zu Ostern gab es zwar noch einmal 40 cm Neuschnee, doch der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten- und mit schwindenden Schneemassen kündigen sich neue Großtaten an:

Um von Aussen an die OG`s der Hütten zu kommen wird ein Gerüst benötigt. Da noch jede Menge Holzreste verfügbar sind, wurde kurzerhand beschlossen, dieses Gerüst selber zu bauen: Zwei Holztürme sollen über Planken verbunden werden und so eine stabile Grundlage für alle noch verbleibenden Arbeiten an der Aussenhaut bilden: Giebeldreiecke, Fensterlaibungen und Balkone stehen auf der Agenda. Unter den erstaunten Blicken von Wanderern wurde bereits der erste TimberTwinTower mit purer Menschenkraft aufgerichtet und steht nun sicher befestigt an der Hütte Waldschrat...vermutlich wird das Holzgerüst neben dem Harzer Wasserregal eine neue Touristenattraktion im Oberharz!

Aus den einzelnen Hütten gibt es folgende Neuigkeiten:

Hütte Honigmond hat ein neues Bett, dessen Rahmen aus rustikalen, alten Eichenbrettern gefertigt wurde. Als Hommage an die Eckverkämmung der Hütten wurde der Bettrahmen mit kleinen Schwalbenschwänzen verbunden.Im Honigmond musste wieder mit Lehm gearbeitet werden: die Abdichtungsmaßnahmen für das transpirierende Giebeldreieck (siehe unter "die Schippendales") scheinen erfolgreich gewesen zu sein, wie eine mehrwöchige Studie ergab. So konnte das Giebeldreieck also wieder komplett mit Lehm verspachtelt werden.

Lehmarbeiten auch in der Waldschrat-Hütte: der Fliesenspiegel im unteren Bad wurde mehrheitlich beschlossen, somit wurde hier Lehm heruntergeschnitten und durch Schieferfliesen ersetzt.

Update KW 13

Kurznachrichten aus Königskrug:

Externes Gewerk in der Honigmond-Hütte: der Sanitärinstallateur unseres Vertrauens hat den Weg in den (immer noch verschneiten) Oberharz gefunden, um die letzten Kleinigkeiten zu erledigen: die Fußleisten aus Schiefer wurden im Eingangsbereich, der zukünftigen Sauna und im Badezimmer angebracht.

Gleichzeitig wurden alle Silikonarbeiten erledigt.

Die größte Neuerung findet sich im Bad: die Dusche hängt und ist betriebsbereit, auch wenn die Duschabtrennung noch fehlt.

Auf dem Balkon steht eine neue Bank, auf der nun die ersten Sonnenstrahlen am Morgen genossen werden können. Die Bank wurde in bewährter Manier aus altem Eichenholz gebaut.

In der Großen Hütte bekam die Modulküche "Waldschrat" Zuwachs: eine aufgearbeitete antike Anrichte schafft neuen Stauraum und gibt wohnliches Flair.

Das nächste große Target ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme des unteren Badezimmers. Nach Finalisierung der mühevollen Silikonarbeiten im Sanitärbereich kann hier nun auch der Bau der letzten Tür vermeldet werden. Der Waschtisch aus Eiche - zukünftig bestückt mit einem Aufliegerwaschbecken - wurde schon einmal im Groben angepasst. Nun wird bei Waldschrats intensiv diskutiert, ob dahinter als Spritzwasserschutz noch weiter wandgegefliest wird...

 

Fürchte nicht den Schnee im März, drunter schläft ein warmes Herz

Schnee und kein Ende.

Teile der Bauherrengruppe frohlocken und planen bereits Langlauftouren noch zu Ostern. Andere können den Drecksschnee nicht mehr sehen und sehnen den Frühling herbei. Seit gut drei Monaten liegt jetzt die weisse Pracht...

Dennoch wurde versucht, wieder etwas Bewegung in die Hütten zu bringen: In der Honigmond- Hütte haben wir nun auch die Innenseite der Eingangstür in altbewährter Manier verschönert: Lärchenbretter wurden rustikal zugeschnitten, mit Baumkante versehen und an die Eingangstür geschraubt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Badezimmer: der Waschtisch bekam mittlerweile seine Eichenplatte- diese konnte nicht als Einteiler aufgebracht werden, sondern musste der Länge nach halbiert und wieder geleimt werden. Diese Maßnahme soll Spannung aus dem Holz nehmen und so verhindern, dass die Platte mit der Zeit "schüsselt". Nächster Schritt ist dann also das Waschbecken...

Nebenbei wurden in der Hütte Honigmond weitere Projekte zur Steigerung der Wohnlichkeit verwirklicht: Plissees, die an den Fenstern angebracht wurden, ermöglichen nun Privatsphäre zumindest zur Seite hin, und ein elektrischer Badheizkörper schafft endlich Wohlfühltemperaturen, wo es vorher doch schon mal ganz schön frostig sein konnte...

 

In der Hütte Waldschrat wurden weitere Fussleisten im Flur und Wohnzimmer des EG angebracht. Im großen Bad mussten einige Korrekturarbeiten an Schieferfliesen getätigt werden. Diese Arbeiten sind nun aber beendet, so dass auch in diesem Badezimmer demnächst weiter gearbeitet werden kann. Ausserdem hat der Hausanschlussraum seine Tür bekommen.

 

Winterruhe

Eine kleine Dokumentation über die Veränderungen, die die Grundstücke durchlaufen haben- da kann man in Erinnerungen schwelgen...

Die Schippendales

Der Winter nimmt Fahrt auf - eine riesige Decke aus weißem Schnee hat jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Ein herrlicher Anblick! Etwa 50 cm Schnee haben wir mittlerweile in Königskrug. "Schnee schaufeln" heisst unser neuer Frühsport, den wir mit viel Leidenschaft betreiben.

Ab und zu rast ein Schneepflug die Straße hoch und runter, so dass wir die Grundstücke problemlos mit dem Auto erreichen können.

Auf der Rückseite der Hütten wurde die Loipe gespurt! Endlich können wir direkt einsteigen und wunderbare Touren durch die verschneiten Landschaften unternehmen...

 

In den Hütten werden derzeit keine größeren Tätigkeiten ausgeführt. Da wir versuchen, in den Räumen möglichst keinen Staub mehr zu produzieren, und im Freien das Arbeiten durch die Schneemassen unmöglich ist, wurden in den letzten Tagen lediglich Bodenleisten in den EG`s  angeschraubt. Und da wir mittlerweile regelrechte Komfortzonen in den Hütten eingerichtet haben, geniessen wir die momentane Ruhephase einfach mal...

In der kleinen Hütte gab es eine unschöne Entdeckung: Hütte Honigmond hat ein Transpirationsproblem- im hinteren Giebeldreieck bilden sich im Übergang zum Dach feuchte Stellen: hier dringt anscheinend Wärme heraus, mit der Folge, dass die Luftfeuchtigkeit außen kondensiert. Als erste Hilfe-Maßnahme haben wir im Inneren einen etwa 10cm breiten Streifen der Lehmschicht wieder abgenommen und dann den Übergang zwischen Giebeldreieck und Dach noch mal gründlichst abgeklebt. Jetzt wollen wir erstmal beobachten, ob dieses Abkleben schon greift oder ob wir am Giebeldreieck noch mal nacharbeiten müssen...

 

Königskruger Hüttenzauber

Die Langlauf-Loipe direkt hinter den Hütten, knisterndes Feuer im Kamin und rundherum nur weisser Winterwald- Weihnachten und Silvester wurden in beiden Hütten entsprechend stimmungsvoll gefeiert.

Dass das Wetter aber nicht nur Winterwunderland kann, wurde uns direkt am zweiten Januar bewiesen: Eisregen schnitt Königskrug-Süd von der Aussenwelt ab- der kleine Zufahrtshügel entpuppte sich als schier unüberwindbares Hindernis! Erstaunlicherweise wurden aber auch die Nebenstrassen vom Winterräumdienst bedacht, und so konnte das Leben allmählich wieder Fahrt aufnehmen.

Auch wenn wir die Feiertage genossen haben - gearbeitet haben wir dennoch nicht zu knapp...

In der Honigmond-Hütte wurde eine Sitzbank nach waldschrater Art aus altem Eichenholz gefertigt. Ausserdem wurde auch hier der massive Eichentisch endgültig am Metallgestell fixiert, so dass man nun in der Essecke wackelfrei und gemütlich sitzen kann. Auch andere Räume bekamen neue Möbel: die Abstellkammer ein passgenaues Regal und fürs Badezimmer wurde die Unterkonstruktion für den Waschtisch angefertigt.

Eine knifflige Aufgabe bestand darin, die Gewindestangen der beiden Steher im Wohnbereich zu verblenden- sie waren bisher offen zugänglich, um bei fortschreitender Setzung des Hauses nachjustieren zu können. Jetzt wurden sie mit Kästen in Stammoptik verblendet, die bei Bedarf geöffnet werden können, um an die Stellschrauben zu kommen. In regelmässigen Abständen -je nach Setzung des Hauses- werden diese Kästen aber noch in der Höhe angepasst werden müssen. Die Verblendung dieser beiden Öffnungen und das Anbringen der Fallen für die Türschlösser sollten die Honigmond-Hütte noch sicherer vor Zugluft machen.

Auch in der Hütte Waldschrat wurde weiter verschönert: die Modulküche wurde mit Einlegeböden ausgestattet, die einzelnen Segmente mit Schalungsbrettern voneinander getrennt.

Im OG kamen weitere Lampen hinzu - ein besonderes Highlight findet man im Badezimmer: eine selbstgebaute Spiegelleuchte aus einem knorrigem Stück Holz. Fußleisten erhielt jetzt auch der OG-Flur und im EG wurde für den Hauswirtschaftsraum die Türlaibung angepasst.

 

Der Ausgleichssport bestand in den ersten Tagen des neuen Jahres zum einen im Langlaufen und zum anderen im fast täglichen Schneeschippen...